Worauf Sie bei der Wahl des geeigneten Linktauschpartners achten sollten
Nichts ist wichtiger für eine erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung, als ausreichend Backlinks für die eigene Webseite zu generieren. Dabei sollten diese Links möglichst themenrelevant sein, das heißt zum Thema der eigenen Webseite passen.
Themenrelevante Links erhält man jedoch fast immer nur durch Kauf beziehungsweise durch Linktausch mit anderen Webseiten. Während der Kauf von Backlinks aufgrund von Abstrafungen der großen Suchmaschinen – insbesondere Google – in den letzten Jahren sehr heikel geworden ist, funktioniert der Linktausch immer noch sehr gut – jedenfalls dann, wenn zumindest einige Grundlagen beachtet werden. Diese Grundlagen möchten wir Ihnen hier vorstellen.
Zunächst sollten Sie sich themenverwandte Webseiten in möglichst großer Anzahl aus dem Internet heraussuchen. Dabei sollten Sie bereits im Vorfeld überprüfen, über wie viele Backlinks die potentiellen Linktauschpartner-Seiten bereits verfügen und wie diese in der Suchmaschine gelistet sind. Wichtig ist außerdem, wie viele Seiten sich im Index befinden und – mit Einschränkungen – wie hoch der Pagerank der betreffenden Seite ist.
Achten Sie unbedingt darauf, dass die potentielle Linktauschseite mit qualitativ hochwertigem, sinnvollen Inhalt gefüllt ist und nicht nur aus Werbung oder Foreneinträgen besteht. Seiten mit hochwertigem Content genießen eine weitaus höhere Relevanz und sollten von Ihnen daher bevorzugt als Linktauschpartner ausgewählt werden.
Wichtig ist außerdem, die Struktur der ausgehenden Links auf der gewünschten Tauschseite ganz genau in Augenschein zu nehmen. Verfügt jede Unterseite der betreffenden Webpräsenz bereits über zehn oder mehr ausgehende Links, so sollten Sie diese als potentiellen Linktauschpartner gleich abschreiben. Der 11. oder 15. Link, der dann zu Ihrer Webseite hinzukommt, wird kaum noch Relevanz für die Suchmaschinen haben und Ihnen daher nichts bringen. Dies gilt in noch verschärfter Form, wenn der Linktauschpartner ausgehende Links zu Spamseiten oder Seiten mit illegalen beziehungsweise bedenklichen Inhalten enthält. Dies können z. B. Porno-, Glücksspiel-, Viagra- oder ähnliche Webseiten sein. In einem solchen Fall wird Ihnen der gesetzte Link einerseits nichts bringen, andererseits müssen Sie sogar damit rechnen, aufgrund der schlechten anderen Links eine Abwertung Ihrer Seite in Kauf nehmen zu müssen. Man spricht dabei auch von der so genannten „schlechten Nachbarschaft“ – auf Englisch „Bad Neighborhood“.
Besonders begehrt sind in der Suchmaschinenoptimierung seit jeher die Links von so genannten Autoritätsseiten beziehungsweise von Trusted Domains. Dabei handelt es sich um Webseiten, die in den Augen der Suchmaschine besonderes Vertrauen genießen, weil sie bereits seit vielen Jahren bestehen und/oder inhaltlich besonders hochwertig sind bzw. von Institutionen betrieben werden, die ihrerseits ein großes Vertrauen in der gesamten Welt genießen. Was ich hier so kompliziert anhört, kann an einigen Beispielen ganz einfach erklärt werden: Es handelt sich dabei um Seiten von Universitäten, großen Tageszeitungen, staatlichen Einrichtungen etc. An solche Links zu kommen ist zwar besonders schwer, kann sich aber durchaus auszahlen. Während es in Deutschland relativ schwierig ist, solche Seiten auf Anhieb zu finden, erkennen Sie im internationalen Bereich Autoritätsseiten oftmals an den Domainendungen .gov oder .edu.







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