Qualität von Backlinks prüfen
„Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“ – so lautet ein altes Sprichwort, das jedoch insbesondere auf das Generieren von Backlinks im Internet vollends zutrifft. Insbesondere beim Linktausch mit anderen Webmastern ist eine regelmäßige Kontrolle sinnvoll. Nicht jeder Webmaster hält sich an die ungeschriebenen Gesetze und lässt einen einmal gesetzten Link zum Tauschpartner auch wirklich dauerhaft bestehen. Ständig kommt es vor, dass Webmaster einfach die Links zu Seiten von Tauschpartnern nach einigen Tagen oder Wochen wieder entfernen.
Die wenigsten Tauschpartner bemerken dies. Und die, die es schließlich doch merken, tun dies oft erst nach einer langen Zeit. Eine bessere Kontrolle der Linktauschpartner sollte also für viele Webmaster auf der Agenda stehen. Dazu gehört auch das regelmäßige Überprüfen von Backlinks auf deren Qualität. Das Internet ist ein sehr dynamisches Medium, das sich ständig in einer Veränderung befindet. So verändern sich auch die Seiten von Linktauschpartnern ständig, und mit etwas Pech passiert es Ihnen, dass ein Link plötzlich wertlos wird oder sogar Ihrer Seite schadet, weil sich die Webseite des Partners über die Zeit deutlicher verändert hat.
Doch wie prüft man die Qualität von Backlinks?
Zunächst sollten Sie prüfen, ob der betreffende Link überhaupt von Google indiziert wurde und damit für Ihre Seite wertvoll ist. Geben Sie dafür folgenden Befehl in die Suchmaske bei Google ein:
link:http://www.ihre-domain.de
Anschließend erhalten Sie eine Auflistung aller Links, die von Google indexiert wurden und auf Ihre Seite zeigen. Insbesondere hochwertige Links sollten hier zu sehen sein. Wenn Sie beispielsweise einen PR 5-Link gemietet haben und dieser nach einigen Tagen nicht in den Suchergebnissen zu finden ist, so muss damit etwas faul sein. Sie können in diesem Fall überprüfen, ob die Seite des Linkgebers nach dem Setzen des Links bereits aktualisiert wurde. Dazu geben Sie den folgenden Befehl in die Suchmaske ein:
cache:http://www.linkgeber-domain/pfad.html
Wurde die Seite nach dem Setzen des Links bereits aktualisiert, müssen Sie trotzdem ein entsprechendes Zeitpolster einrechnen, damit der Link von Google als Backlink verarbeitet werden kann. Experten empfehlen hier, einen Zeitraum von mindestens einem Monat vorauszusetzen.
Zusätzlich können Sie überprüfen, ob auf der Seite des Linktauschpartners zwischenzeitlich weitere ausgehende Links gesetzt wurden. Oftmals versuchen Webmaster ihre Linktauschpartner damit zu täuschen, dass sie versprechen, nur einen einzigen Link auf der entsprechenden Seite zu setzen. Ist dieser allerdings gesetzt, kommen nach und nach doch weitere Links hinzu, wodurch sich die Qualität der einzelnen Links deutlich herabstuft. Insbesondere bei gekauften Links ist dies sehr ärgerlich.
Bleiben Sie also am Ball und untersuchen Sie regelmäßig die gesetzten Links von Ihren Linktauschpartnern beziehungsweise solche, die Sie gemietet oder gekauft haben. Auch das gehört zu einer nachhaltigen und effektiven Suchmaschinenoptimierung.







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Die Abfrage in der Form link:http://www.ihre-domain.de zeigt bei mir leider nur einen Bruchteil meiner eingehenden Links an.
Stichwort ausgehende Links: unter http://www.backlink-spinne.de/quickcheck2/quicktest.php kann man die Anzahl der Outlinks kostenfrei messen. Finde das ganz brauchbar.