Indexseiten und bestehende Backlinks ermitteln
Um zu wissen, wo man mit der Suchmaschinenoptimierung für die eigene Seite überhaupt ansetzen muss, empfiehlt es sich zunächst, die Anzahl der indexierten Seiten sowie die der bereits bestehenden Backlinks zu ermitteln. Dafür gibt es ganz einfache Techniken, die wir Ihnen nachfolgend vorstellen möchten.
Zunächst ist zu klären, was überhaupt mit dem Begriff „Indexseiten“ gemeint ist. Es sind die einzelnen Seiten Ihrer Webpräsenz, welche bereits durch die betreffende Suchmaschine erfasst und in deren Index aufgenommen wurden. Dabei kann es sich um große Suchmaschinen wie Google und Co., aber auch um kleinere handeln. Für uns ist jedoch zunächst wichtig, welche Einzelseiten der gesamten Webseite durch die größte Suchmaschine Google bereits indexiert wurden. Dazu geben Sie den folgenden Befehl in die Suchmaske ein:
site:www.ihre-domain.de
Das obligatorische „http://“ können Sie also weggelassen, wir geben die Domain ausschließlich mit dem Vorsatz „www.“ ein. Wenn Sie auf „Suchen“ klicken, erhalten Sie anschließend eine Übersicht über alle indexierten Seiten Ihrer Webpräsenz. Google gibt dabei sowohl die Gesamtzahl der gefundenen Seiten an, listet diese aber auch einzeln zum Anklicken auf.
Welche Schlüsse lassen sich nun aus der Anzahl der gefundenen Seiten ziehen?
Idealerweise sollte es so aussehen, dass die Anzahl der gefundenen Seiten genau derer entspricht, die Sie auf Ihren Server hochgeladen haben. In der Regel gibt es dabei jedoch Abweichungen. Meist sind weniger Seiten indexiert, als auf dem Server zur Verfügung stehen. Somit sind also bestimmte Inhalte der Webseite über die Suchmaschine nicht erreichbar. Woran könnte das liegen? Die Hauptursache für solche unerreichbaren Seiten sind Fehler in der internen Verlinkung. Es könnte beispielsweise zu Schreibfehlern in den Links zu einzelnen Unterseiten kommen, so dass diese nicht auf die gewünschte Zielseite führen. In einem solchen Fall sollten Sie die gesamte interne Verlinkung Ihrer Webseite genauestens überprüfen. Da dies per Hand relativ schwierig und zeitaufwändig wäre, gibt es im Internet spezielle Tools, welche Webseiten auf Tote beziehungsweise falsche Links untersuchen. Ein solches tun finden Sie beispielsweise unter http://validator.w3.org/checklink.
Ähnlich gehen wir auch vor, wenn wir die für Ihre Seite bereits bestehenden Backlinks von anderen Webseiten ermitteln möchten. In diesem Fall geben Sie den folgenden Befehl in die Suchmaske ein:
link:http://www.ihre-domain.de
Achten Sie darauf, dass in diesem Fall Ihre Domain komplett mit dem Vorsatz http:// in die Suchmaske eingegeben wird. Wenn Sie anschließend auf „Suchen“ klicken, erhalten Sie kurz darauf eine Liste von allen Webseiten, die einen Link zu Ihrer Seite gesetzt haben. Wenn Sie diese Backlinks mit verschiedenen Suchmaschinen überprüfen, wird Ihnen in der Regel jede Suchmaschine eine andere Anzahl anzeigen. Grund dafür ist, dass jede Suchmaschine über eigene Filtermechanismen verfügt und darüber hinaus nicht jede Suchmaschine die gleiche Anzahl von Webseiten indexiert hat.
Trotzdem können diese Zahlen für Sie äußerst interessant sein. Notieren Sie sich die einzelnen Werte und bewahren Sie diese für später auf. Wenn Sie erste Optimierungsmaßnahmen hinsichtlich der externen Verlinkung einleiten, können Sie im Anschluss anhand der neuen Zahlen beurteilen, wie erfolgreich diese Maßnahmen ausgefallen sind. Zusätzlich können Sie sich die Schlüsselwörter aufschreiben, unter denen die Links zu Ihren Seiten gesetzt sind. So finden Sie heraus, welche Keywords bereits besonders oft benutzt wurden und welche vielleicht noch gar nicht zum Setzen eines Links verwendet wurden. Diese Erkenntnisse können Sie anschließend in Ihre Optimierung mit einfließen lassen.
Entscheiden Sie sich für eine Suchmaschinenoptimierung vom Profi. Bringen Sie Ihre Webseite an die Spitze der Suchmaschinen.


Ich hätte den Artikel eher, “Optimierung der Internen Verlinkung” genannt. Obowhl dies auch nicht der Fall ist, das Sie hier nur auf falsch geschriebe Links und nicht auf die Optimierung der eig. “Internen Verlinkung” eingehen. Schade.