Google https-Suche und die SEO-Analyse
Google https-Suche und die SEO-Analyse
Google setzt verstärkt auf verschlüsselte Datenübertragung. Jedenfalls wurden die Angebote für die Websuche via https deutlich forciert. Was bereits seit mehreren Monaten als freiwillige Option angesteuert werden konnte, soll nun zur Standardeinstellung werden. Das macht die Google Websearch sicherer, bedeutet aber auch Einschnitte für Suchmaschinenoptimierer. Denn was in einer verschlüsselten Internetumgebung User eintippen, wird nicht so ohne Weiteres anschließend zur öffentlichen Analyse bekanntgegeben. Im Klartext: Über welches Suchwort Nutzer auf die eigene Website gelangen, erfährt der Seitenbetreiber in diesem Falle nicht.
Wird gerade eine neue Ära eingeläutet?
Ob damit bereits ein neues Zeitalter der Suchmaschinenoptimierung eingeleitet wird? Immerhin wurden auch bereits die ersten Versionen von Google Analytics Premium gesichtet. Das ist eine Bezahlvariante zum bislang kostenlosen Dienst. Werden in Zukunft die vielen Gratis-Angebote, an die man sich so schön gewöhnt hat, zunehmend exklusiv? Google Analytics Daten nur noch gegen Bezahlung? Statistiken zu Keywords und zur Suchmaschinennutzung nur noch gegen Cash? Wundern sollte sich darüber niemand. Schließlich besteht für die komfortablen Google-Services seitens des Anbieters ja keinerlei Verpflichtung. Aber bevor wir uns zu sehr als nebeldampfendes Orakel betätigen, werfen wir lieber nochmal einen genauen Blick auf die Faktenlage zur https-Suche.
SSL-Verschlüsselung in der Google Websuche
Der Webmaster kennt das aus dem täglichen Geschäft: Via referrer-Daten erfährt er auf Punkt und Komma exakt, mit welcher Suchwort Kombination User auf seine Internetseite kommen. Bei einer Suche mit https:www.google.com funktioniert das nicht. Der Seitenbetreiber erfährt zwar, dass ihn der Besucher über Google erreicht hat, aber nicht zu welchem Such-Stichwort. Und genau diese Einstellungen der SSL-Suche sollen in Zukunft für User, die mit Ihrem Google-Konto eingeloggt sind, zum Normalfall werden. Für diesen Teil des Google-Traffics entgeht dem Suchmaschinenoptimierer also die Datenbasis für die SEO-Analyse.
Google weist im Blog Post zur Einführung darauf hin, dass über die Webmastertools trotzdem ein vergrößerter Datenpool zur Verfügung steht. Und es gilt festzuhalten, dass die Regelung zunächst nur für eingeloggte Google-User besteht. Dennoch wird die Frage sein, welche dauerhaften Auswirkungen sich für das Geschäft des SEO-Optimierers ergeben. „Häuptling Adlerauge bleibe wachsam!“ Und überlege schon einmal, was Du in zwei oder drei Monden Deinem SEO-Kunden erzählst.
Suchen Sie Seo für Onlineshops? arboro.de – Ihr Ansprechpartner für professionelle Optimierung.
Interessante Beiträge:
- Günstiger Einstiegspreis zur Web-Analyse: Advanced Web Ranking
- Ist Piwik eine Alternative zu Google Analytics?
- Rel=“author“ – Personalisierte Suche
- Keks oder Philosoph? Kleiner Blick hinter die Kulissen der Google Websearch (Video)
- Blick in die Zukunft: Google Verbatim und was sich daraus lernen lässt







eCommerce Blog